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Stadtteil Gera - Kaimberg


1238 wurde am Standort der heutigen Kaimberger Kirche eine Gutskapelle von Jutta Vogt zu Weida gegründet.
1333 - am 13.April urkundliche Ersterwähnung von Kaimberg als "Keime".

Ende 16.Jh. - 1754 Familie von Ende Eigentümer des Rittergutes
1753 Um- und Ausbau der Kirche
1754-1766 - Familie von Ziegenhierd Eigentümer des Rittergutes
1766-1868 - Familie von Kutschenbach Eigentümer des Rittergutes
1798 und 1807 Umbauarbeiten am Rittergut
1868-1917 Altenburger Kommerzienrat Theodor Schmidt, später sein Schwiegersohn Oberst Iwan Baumbach Eigentümer des Rittergutes. In dieser Zeit wird das Herrenhaus abgerissen und neu errichtet.
1870/71 erbaut Kaimberg eine eigene Schule, bis dahin wurden die Kinder in Thränitz beschult
1880 bekommt die Kirche zu Kaimberg ihre Richard-Kreuzbach-Orgel
1917-1945 Geraer Fabrikant Robert Todt Besitzer des Rittergutes, 1945 Enteignung.

1921 leben in Kaimberg 330 Menschen und Gasthofbetreiber sind: Jakob, Haubenreißer, Schenderlein und Zschtegner. Bekannt ist die Gastwirtschaft Collismühle, welche zur Kaimberger Flur gehört.
1936 öffnet das Seestrandbad in Kaimberg.

ab 1945 entstehen zwischen Rittergut und Kirche Neubauerngehöfte im Zuge der Bodenreform
1946-1949 Rittergut ist Flüchtlings- und Umsiedlerwohnheim
1949-1970 Rittergut ist Sozialversicherungs- und Kurheim des Gesundheitswesens der DDR (Genesungsheim für Vorbeugungs- und Erholungskuren), 1958 Kliniksanatorium und 1962 Diätsanatorium
1950 wird Kaimberg am 01.Juli nach Gera eingemeindet.
1970-1990 ehem. Rittergut ist Bezirksakademie des Gesundheits- und Sozialwesens
1986 Sanierung und Ausbau des Kaimberger Bades

1991 ehem. Rittergut wird eine Altenpflege-Fachschule und ist heute eine Berufsschule "Bildungswerk für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH"
1992 findet der letzte Gottesdienst in der Kirche zu Kaimberg statt, seitdem ist sie fast ungenutzt. Seit einigen Jahren wird sie zumindest am Heiligen Abend zum Leben erweckt, weil hier ein Krippenspiel von den Anwohnern organisiert und Kaimberger Kindern als Hauptakteuren umgesetzt wird.
ab 1997 werden Sicherungsmaßnahmen an der Kirche vorgenommen.
2006 - nach der Schließung des Geraer Sommerbades haben nur noch Aga und Kaimberg ein Strandbad innerhalb des Geraer Stadtgebietes.
2006 - am 31.Dezember hat Kaimberg 275 Einwohner
(Quellen: Mues/Brodale, Stadtführer Gera, Gondrom, 1995, S.13, Klaus Brodale/ Heidrun Friedemann; Das war das 20.Jahrhundert in Gera, Gera 2002; Reußischer Volksbote. Ein Heimatkalender auf das Jahr 1922)

 
Linktipps: Kaimberg aktuell - Aktuelle Infos zu den Stadtteilen
 
Ergänzende Infos bitte per Mail an: diese Adresse




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