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Stadtteil Gera - Heinrichsgrün
   
1912 gründete der praktische Arzt Dr. Clemens Weisker (1863-1919) mit Prof.Dr. August Uhl (1878-1927) den "Gemeinnützigen Bauverein für Reuß j.L." Den ungesunden Wohnverhältnissen der Arbeiterfamilien sollte eine anständige Alternative entgegengestellt werden.
In den Folgejahren entsteht daraufhin zwischen Elster und Hainberg die erste Gartenstadtsiedlung Thüringens, Heinrichsgrün.
 
1930 hat Heinrichsgrün 186 Eigenheime mit etwa 100 bis 400m² großen Gärten. Die Reihen-, Doppel- und Einzelhäuser standen abseits vom Hauptverkehr und "Schmutz der Stadt" an schmalen Straßen.
Der Name Heinrichsgrün hat seinen Ursprung im "Grün" des Stadtteiles und dem für die reußische Herrscherfamilie typischen Namen Heinrich.
Im Volksmund heißt der Stadtteil "Musikantenviertel" durch seine nach bedeutenden Musikern benannten Straßen oder auch "Sülzendorf", weil die Bauarbeiter während der langjährigen Bauphase gern die kostengünstige Sülze aus einem in der Nähe befindlichen Laden kauften und in der Mittagspause verspeisten.
1934 wird der "Pöppelner Steg", ein neuer Elsterübergang eingeweiht.  
Nachdem die Elsterbrücke 1954 während des Juli-Hochwassers weggerissen wurde, entsteht 1956 eine Betonbrücke. Zwischen Stadion und VEB Textima wird 1967 die neu erbaute Elsterbrücke freigegeben.
Heute ist Heinrichsgrün einer der idyllischsten und wohnlichsten Stadtteile Geras.
2007 wird der Stadtteil, da an den Hofwiesenpark angrenzend, im Zuge der Bundesgartenschau noch mehr im Blickpunkt der überregionalen Öffentlichkeit stehen.
 
(Quelle: Mues/Brodale, Stadtführer Gera, Gondrom, 1995, Klaus Brodale/ Heidrun Friedemann; Das war das 20.Jahrhundert in Gera, Gera 2002)
  
Linktipps: Aktuelle Infos aus den Stadtteilen Geras
 
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